CME – Abdominelles Aortenaneurysma (AAA)

Grundlage für das CME „Abdominelles Aortenaneurysma“ ist ein Kapitel aus der aktuellen Auflage (2013) des umfassenden Lehrbuchs „Emergency Medicine: Clinical Essentials“ von James G. Adams. Die Autoren des Kapitels sind Danielle M. Ware-McGee (MD, Clinical Instructor) und Melissa Marinelli (MD, Resident Physician, beide Department of Emergency Medicine, Northwestern University Feinberg School of Medicine, Chicago, Illinois).

Im Text geben sie auf neun Seiten eine aktuelle und gut illustrierte Übersicht zu den verschiedensten klinischen Aspekten, die bei der Versorgung von AAA zu beachten sind. Wichtige Themen sind u.a. Epidemiologie, Pathophysiologie, klinische Zeichen und Symptome, Diagnose und Differenzialdiagnosen, Therapien und zukünftige Therapieoptionen sowie Patientenedukation.

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Zu den CME-Fragen


Auf den Punkt gebracht

  • Das Wort Aneurysma leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Erweiterung“. Es handelt sich um eine dauerhafte und irreversible Dilatation eines Gefäßes.
  • Beim abdominellen Aortenaneurysma (AAA) handelt es sich um eine pathologische Erweiterung der Aorta. Das AAA verursacht eine hohe Morbidität und Mortalität. Die frühe Diagnose ist daher ein wichtiger Schlüssel, um die Mortalität zu senken.
  • Das Risiko für eine Ruptur verhält sich linear zum maximalen Durchmesser des Aneurysmas.
  • Ab einem Durchmesser von 4,5 – 5,0 cm sollte eine Intervention erfolgen.
  • Die elektive Versorgung nichtrupturierter AAA ist mit einer deutlich niedrigeren Mortalität von etwa 5% behaftet als die notfallmäßige Versorgung rupturierter AAA. Im letzteren Fall kann die Mortalitätsrate bis zu 90% betragen.
  • Einige Risikofaktoren fördern die Entwicklung von AAA, die wichtigsten sind Rauchen, männliches Geschlecht und familiäre Häufung.
  • Die operative Versorgung kann entweder konventionell als offene Aneurysma-Operation erfolgen oder endovaskulär mit einer Stentprothese. Welches die bessere Methode für den jeweiligen Patienten ist, hängt von verschiedenen individuell klinischen und Patientenspezifischen Faktoren ab.

 

Klassifikation nach ICD-10

I71.3      Aneurysma der Aorta abdominalis, rupturiert

I71.4      Aneurysma der Aorta abdominalis, ohne Angabe einer Ruptur

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